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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 272,00 € |
274,80 € |
-2,80 € |
-1,02 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0008402215 |
840221 |
- € |
- € |
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Hannover Rück neutral 02.12.2005
HypoVereinsbank
Der Analyst Lucio Di Geronimo von der HypoVereinsbank stuft die Aktie von Hannover Rück (ISIN DE0008402215 / WKN 840221) von "underperform" auf "neutral" herauf.
Gestern sei eine der verheerendsten Hurrikansaisons aller Zeiten offiziell zu Ende gegangen. Mit Ausnahme der bereits bekannten Schäden aus dem Hurrikan Wilma sehe es nicht so aus, als wäre die Hannover Rück im vierten Quartal von weiteren ungewöhnlichen Großschäden betroffen. Dadurch würden die Analysten keine weiteren Einflüsse auf die Ergebnisschätzung für 2005 erwarten. Die Investoren dürften sich daher auf die Themenbereiche Kapitaladäquanz im neuen S&P-Modell, Dividendenpolitik und Angemessenheit der Risikokalkulationsmodelle konzentrieren.
Das neue S&P-Modell verschärfe die Kapitalanforderungen für die Übernahme von Großschadensrisiken. Das neue Modell gelte ab dem 01. Januar 2006 und werde für die Hannover Rück voraussichtlich mit Vorlage des Jahresabschlusses für 2005 (23. März 2006) relevant werden. Da die Solvabilitätsmarge auch dann noch ein AA-Rating rechtfertigen dürfte, stehe in den Diskussionen mit S&P voraussichtlich eher die Angemessenheit der Risikosteuerungsmodelle im Vordergrund. Der deutsche Rückversicherer werde zu beweisen haben, dass die Modelle den Anforderungen Genüge tun würden und alle Marktteilnehmer auf die Dimension der Schäden durch den Hurrikan Katrina unvorbereitet gewesen seien, da ein solches Szenario noch nicht erfasst gewesen sei. Die Analysten würden damit rechnen, dass die Hannover Rück voraussichtlich keine Kapitalmaßnahmen tätigen werden müsse, um das aktuelle Rating zu bewahren.
Die Analysten der HypoVereinsbank nehmen für die Aktie der Hannover Rück ein Upgrade von "underperform" auf "neutral" vor. Das Kursziel erhöhe man von 30 auf 32 EUR.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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